20150613

sommerpause

... um innezuhalten. 

die dinge ruhen lassen. um zu schauen.


























was braucht es. was lässt meine seele atmen. in meinem sosein.

fortan nur noch das, auf dem ein besonderer zauber liegt.

ein weg ...

 ihr lieben salonbesucher! habt es federleicht und zauberfein!
und ich bitte um die kraft des segens.
zum wohle aller fühlenden wesen.



20150527

natürlich ...

... BACKEN ... ein buch, dass derzeit im kleinen salon ausliegt und verführt. eine leihgabe der stadtbibliothek und wohl eins, dass ich gern dauerhaft in meiner backstube wissen möchte. augenschmaus. ich backte. schoko-rote-bete-kuchen. karamellisierter-birnen-buchweizen-kuchen. gedacht und gemacht als krönverwöhnender abschluss eines weitläufigen flohmarktbummels. am sonnensonntag mit lieben menschen.


fische können in die ferne schmecken. unsereins kann das nicht. dennoch dachte ich so zwischendrin beim sachenfinden manchesmal in die ferne zu den kuchen. vorfreude aufs schmecken. vielleicht lag es an der backfreude. so anders. dann auch der geschmack. tief und bodenständig. würzigwarmsüß. vergnügliches geschmacksknospen bekrümeln im wilden garten.

die fotos sind vom tag darauf. ganz in der früh. wieder ein kleines stück vom süßen glück. und ein zweites ...





der frühe vogel. bin ich. und ihr? eule oder lerche? vogelkunde mit alter, kreuzweise bestickter Tischdecke vom flohmarkt. die holzschnäblige piepmatzversion war als geschenkzugabe geplant, wurde aber nicht rechtzeitig flügge. jetzt schwebt das geflügel katzensicher in umwickelter höhe. genäht nach einem schnittmuster aus tildas sommerwelt. doch in meinem kopf flattern und zwitschern bereits ideen, mit einem ganz eigenen lied ...




mein fokus und meine freudige erwartung beim sachenfinden liegen auf stoffen oder dingen, an denen der zahn der zeit genagt hat. dinge, die etwas neues entstehen lassen könnten ... vielleicht sogar in einem ganz anderen zusammenhang. dinge, die mir einfach das gefühl geben, wachgeküsst werden zu wollen. so geschehen bei einem antiken unterhemd für einsfünfzig, dass ein unterrock werden wollte. in abgemaßter höhe abgeschnitten. tunnel genäht. gummiband durchgezogen. fast fertig. kleine macken mit flicken aus rosigem spitzendeckchen beschönigen und das schlummern im verborgenen ist vergangenheit.

 

heute noch ein freier tag. ein ausgedehntes pfingstwochenende. energiegeladen und mit hochgekrempelten hemdsärmeln verpasse ich der salonküche ein neues ordnungssystem, was erstmal das totale chaos bedeutet. gestern bereits hat sogar zauberzauber eine sitzecke für zwei ihren platz darin gefunden ... zu sehen auf dem ersten foto.

ihr lieben salonbesucher. hab mich wie immer sehr über euer herzliches geflüster zum vergangenen post gefreut. so im hintergrund wabert bei mir schon länger das gefühl doch endlich die blogbühne zu verlassen ... da ist dann immer wieder etwas, dass den vorhang nicht fallen lässt. und das seid ihr! ♥


20150516

luftiges und ein ausflug

alles neu macht der mai. und spätestens dann möchte ich immer alles luftiger und leichter haben. im nest, im kopf und im herzen ...


das übers jahr angesammelte klimbimsel an den salonwänden (danke liebe dorette für diese wunderbare wortschöpfung) wurde spontan von hier nach da drapiert ... und schwupps! ... wirkt alles  luftiger und leichter. für meine augen zumindest, denn den anderen salonbewohnern fällt so etwas meist gar nicht auf. wen es interessiert oder vielleicht inspiriert ... weiterlesen, ansonsten bilder wirken lassen oder einfach weggklicken!


das kaffeekränzchen von hier (klick!) zog samt güldener umrahmung an die schwarze wand. die wirkung freut mich. das innere des rahmens ist übrigens trittschallschutz (einst für den küchenboden benötigt) mit schwarzem stoff bespannt. so hat das ganze die funktion einer wandelbaren pinnwand.






da wo der güldene vorher prunkte und protzte wurde es auch weniger ist mehr! die kleinen geliebten schwarzweißstricheleien sind von stefanie. schneeseekleerehfee und graues katzengesicht (schon mal hier gezeigt > klick!) ... pinseleien von mir. auf streifenwand und hirschkopfgestaltung kann ich bei interesse gerne noch mal näher eingehen. den lampenständer hab ich mit gerissenen stoffstreifen umwickelt, denn das kühlglänzende metallgestänge war mir seit langem ein dorn im auge.





und warum nicht einfach mal eine antike spitze an die wand hängen? so wird gleichzeitig auf der anderen seite der schwarzen mein scherenschnittiger hasengirlandenentwurf fein enttarnt. schnuppender stadthase freut sich über luftige blümeleien aus dem wilden garten und wilhelmina wurde sternschnupprig gekrönt (mit lichtreflexter farblichkeit durch kristalle im fenster ... immer wieder schön). die mandalaraumkette entstand aus mehreren zerschnippelten collagen; zeigte ich schon mal irgendwann ... jedoch im nu nicht zu finden.




aus alt wird neu bzw. auch hier wieder mit gerissenen stoffstreifen schief weiß gewickelt. ein alter lampenschirm, ein fünfzigcentteil vom flohmarkt, bei dem erst mal die klebrige plastikhaut entfernt werden musste. bestückt mit kristallen aus meinem fundus und einem türkisen marienamulett, schwebt die weiße luftigkeit nun in unserem eingangsbereich und umglitzert die salonbesucher. haus- und gartenelfe ist wieder eine pinselei von mir. schon mal gezeigt und näher zu betrachten > hier (klick!).

und wer bis hierhin tapfer durchgehalten hat, könnte jetzt noch einen kleinen bummel mit den augen machen. wir beschenkten uns am brückentag mit einem vergnüglichen ausflug ins holländische maastricht und ihr seid herzlich eingeladen etwas mit dabeizusein ...

















das pinke schaf hätte ich am allerliebsten mitgenommen und die gans auch!

auf der rückfahrt besuchten wir zum sonnenkrönenden abschluss und als zwischenstation die gärtnerin von versailles in köln. auch schön (schon allein der kostüme wegen)!

habt es schön und luftig leicht ... ihr lieben salonbesucher ♥